Dagewesen, Märkischer Kreis, Musik, Regionales
Schreibe einen Kommentar

Sauerländer Allerlei mit den Finest Fathers und den C.A.T. Lucky Frogs

(Foto: Björn Othlinghaus)
Die Sauerländer Kult-Combo C.A.T. Lucky Frogs. (Foto: Björn Othlinghaus).

Die Sauerländer lieben ihre Musiker – dies konnte am 31. Oktober 2017 in der Lüdenscheider Gaststätte Dahlmann jeder Besucher beim „Sauerländer Allerlei“ hautnah miterleben.

Der Saal war gut gefüllt, als sich zunächst die Finest Fathers mit handfestem Hardrock der 70er und 80er Jahre die Ehre gaben. Die Kult-Formation aus Plettenberg hatte zahlreiche Fans in den Dahlmann-Saal mitgebracht, die ordentlich Party machten.

Die Finest Fathers aus Plettenberg ließen es als erste Band krachen. (Foto: Björn Othlinghaus)

Die Finest Fathers aus Plettenberg ließen es als erste Band krachen. (Foto: Björn Othlinghaus)

Jörg Wilmink (Bass, Gesang), Bernhard Schlütter (Gitarre), Reinbert Hammecke (Lead-Gitarre) und Martin Schlütter (Schlagzeug) gaben Klassiker einer Vielzahl von Rock-Heroen zum Besten, die der härteren Gangart zuzurechnen sind, darunter Led Zeppelin, Black Sabbath, ZZ-Top und AC/DC, aber auch einige der etwas softeren Bands wie Fury in the Slaughterhouse („Time To Wonder“) durften auf der Setliste nicht fehlen. Billy Idol war an diesem Abend mit zwei Klassikern vertreten – neben „Rebel Yell“ legten die Plettenberger nach enthusiastischen Zugabe-Rufen noch „White Wedding“ als erste Zugabe nach.

Patrizia Camassa (rechts) feierte nicht nur im Publikum, sondern hatte auch bei den C.A.T. Lucky Frogs auch einen Auftritt als Sängerin. (Foto: Björn Othlinghaus)

Patrizia Camassa (rechts) feierte nicht nur im Publikum, sondern hatte auch bei den C.A.T. Lucky Frogs auch einen Auftritt als Sängerin. (Foto: Björn Othlinghaus)

Auch „Paranoid“ von Black Sabbath heizte den zahlreich erschienenen Fans ein. Als zweite Zugabe lieferten die Musiker mit „Prinzess Of The Dawn“ von Accept einen finalen Kracher nach, der die Fans treffend auf die zweite Band des Abends, die C.A.T. Lucky Frogs, vorbereitete. Auch diese Formation mit Christian Teske als Frontmann ist aus der heimischen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Ihr besonders umfangreiches Repertoire umfasst nicht nur Oldies und Klassiker, sondern auch aktuelle Hits von Künstlern wie Sunrise Avenue, den Black Eyed Peas oder Lady Gaga.

Christian Teske, Frontmann der C.A.T. Lucky Frogs. (Foto: Björn Othlinghaus)

Christian Teske, Frontmann der C.A.T. Lucky Frogs. (Foto: Björn Othlinghaus)

Somit gestaltet sich das Programm der Frösche – neben Teske sorgten Dete Maerschalk (Gitarre, Harp, Gesang), Olaf Essing (Akustik-Gitarre, Mandoline, Gesang), Mike Jordan (Akustik-Bass), Stephan Masloff (Schlagzeug) und Jan Exner (Keyboard, Piano) für Stimmung – deutlich vielseitiger als bei manch anderen Cover-Bands, die nur die schon viel zu oft gehörten Standards zu bieten haben. Am Dienstag überzeugte die Formation unter anderem mit einer soliden Adaption des eingängigen Rock-Hits „For Ewigt“ der dänischen Band Vollbeat sowie mit „Chöre“ aus der Feder des deutschen Singer-Songwriters Mark Forster. Auch „Hollywood Hills Forever“ von Sunrise Avenue durfte nicht fehlen. Für zwei Duette mit Christian Teske kam schließlich Patrizia Camassa, Sängerin der Band Ohne Yoko, auf die Bühne – die beiden interpretierten den Country-Klassiker „Joline“ von Dolly Parton sowie die Ballade „Say Something“, im Original interpretiert von A Great Big World. Weitere Infos: www.gaststaette-dahlmann.de.

Teilen Du darfst...Print this pageEmail this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Pin on Pinterest
Kategorie: Dagewesen, Märkischer Kreis, Musik, Regionales

von

In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.