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Atemlos im Rettungsboot – Die Radio-MK-Ü30-Party

(Foto: Björn Othlinghaus)
„Deluxe – the Radioband“ spielten an diesem Abend drei Sets. (Foto: Björn Othlinghaus)

Mallorca-Stars waren diesmal zwar nicht nach Lüdenscheid gekommen, dafür gab es aber dennoch beim Debüt der „Radio-MK-Ü30-Party“ in der Schützenhalle am Samstag, 14. März 2015, ein randvolles Programm.

Bevor sich am späteren Abend Stargast Achim Petry die Ehre gab, sorgten zahlreiche interessante Acts für Stimmung. Party-DJ Oliver Macha, bekannt aus dem Programm von Radio MK, sorgte zwischen den Live-Acts dafür, dass der Stimmungspegel im Saal nicht abfiel. Das Duo „The Real Safri“, bestehend aus Sascha Friedhofen und Thomas Gorlinski, kombiniert aktuelle Dance-Tracks mit furioser Live-Percussion und gab an diesem Abend den Opener.

Der sehenswerte energiegeladene Auftritt wusste die Schlager- und Pop-Fans zu begeistern. Mit einer großen Zahl an Sängern und Musikern wartete die Formation „Deluxe the radioband“ auf, die im Rahmen der Ü30-Party drei umfangreiche Gigs bestritt. In professioneller Manier interpretieren die Künstler alles, was das Radio derzeit zu bieten hat, angefangen bei „I Gotta Feeling“ von den Black Eyed Peas“ über „Happy“ von Pharrell Williams und „I Will Survive“ von Gloria Gaynor bis hin zu „You Shook Me All Night Long“ und „TNT“ von AC/DC.

Stimmung! (Foto: Björn Othlinghaus)

Stimmung! (Foto: Björn Othlinghaus)

Es gab kaum einen aktuellen Song oder einen Klassiker, den die Radioband nicht in ihrem Repertoire hatte. Helene Fischer war bei der Ü30-Party zwar nicht persönlich anwesend, dafür gab es jedoch einen guten Ersatz.

Vivien machte mit ihrer Show die Helene-Fans glücklich. (Foto: Björn Othlinghaus)

Vivien machte mit ihrer Show die Helene-Fans glücklich. (Foto: Björn Othlinghaus)

Die Sängerin „Vivien“ trat bereits zum dritten Mal in Lüdenscheid auf und hatte für alle Helene-Fans nahezu den gesamten Hit-Fundus des erfolgreichen Schlager-Sternchens mit im Gepäck. Egal ob „Mitten im Paradies“, „Die Hölle morgen früh“ oder „Mein Herz läuft Marathon“ – auf keinen Helene-Song, auch nicht auf das unvermeidliche „Atemlos durch die Nacht“, musste das Publikum verzichten. Achim Petry wurde schließlich seinem Ruf als bodenständiger Typ gerecht, der inzwischen allerdings nicht ausschließlich nur die Songs seines noch immer sehr populären Vaters Wolfgang „Wolle“ Petry covert, sondern auch eigenes Material auf den Markt gebracht hat. Natürlich standen Vaters Mitsing-Gassenhauer von „Verlieben, verloren“ über „Wahnsinn“ bis zu „7 Tage, 7 Nächte“ noch immer im Vordergrund.

Achim Petry sang nicht nur die Klassiker von Vater "Wolle", sondern stach auch mit seinem eigenen Song "Rettungsboot" in See. (Foto: Björn Othlinghaus)

Achim Petry sang nicht nur die Klassiker von Vater „Wolle“, sondern stach auch mit seinem eigenen Song „Rettungsboot“ in See. (Foto: Björn Othlinghaus)

Bemerkenswert und deutlich tiefgründiger als die meisten von Wolfgang Petrys Stimmungsliedern kommt der Song „Rettungsboot“ daher, den Achim Petry auf seinem gleichnamigen neuen Album veröffentlichte und der das Verhältnis zum Leben im Allgemeinen und zu seinem Vater im besonderen zum Thema hat. Auch dieses Stück, das Vater und Sohn auf dem Album gemeinsam singen, durfte bei Achim Petrys Auftritt natürlich nicht fehlen.

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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