Märkischer Kreis, Regionales
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Besinnliches und rockiges zugunsten der Aktion Wigginghausen

(Foto: Björn Othlinghaus)
An dem gut dreistündigen Programm waren viele junge Musikerinnen und Musiker beteiligt. (Foto: Björn Othlinghaus).

Vieles war wie immer, einiges aber auch ganz anders beim 36. Vorweihnachtlichen Konzert zugunsten der Aktion Wigginghausen in Lüdenscheid am Sonntag, 17, Dezember 2017 in der Lüdenscheider Schützenhalle.

Dr. Wolfgang Schröder, Aufsichtsratsvorsitzender der Lebenshilfe, begrüßte wieder eine große Zahl an Menschen, die sich in vorweihnachtliche Stimmung versetzen und sich gleichzeitig für Menschen mit Behinderungen engagieren wollten. Sein Dank galt den Unterstützern der Veranstaltung Felice Bucci, Livesound Music, dem Musikhaus Auth, dem STL Lüdenscheid, der Werbeagentur Masloff, allen ehrenamtlichen Helfern sowie der Damenkompanie der Lüdenscheider Schützengesellschaft, die den Getränkeausschank übernahm.

Sängerinnen des Lüdenscheider Kinderchores. (Foto: Björn Othlinghaus)

Sängerinnen des Lüdenscheider Kinderchores. (Foto: Björn Othlinghaus)

Bereits zum zweiten Mal moderierte Anna Schnau die Veranstaltung, die diesmal nicht nur mit Orchestern und Chören aus Lüdenscheid und Umgebung, sondern erstmals auch mit der heimischen Singer-Songwriter-Formation „HonigMut“ sowie der John „Christmas“ Band aufwartete. Der Auftakt des Konzertes erfolgte jedoch traditionell mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschule der Stadt Lüdenscheid und dem Lüdenscheider Kammerorchester unter der Gesamtleitung von Karin Zabel. Im Anschluss an das „Christmas Festival“ begeisterte das poetische Werk „Scene de Ballet op. 100“ von Charles Auguste des Beriot das Publikum, nicht zuletzt aufgrund der solistischen Leistung von Alexandra Meier an der Violine. Danach verzauberten die Kinder und Jugendlichen des Lüdenscheider Kinderchores und der Mädels deLüKCs unter der Leitung von Aleksandra Diamantaki ihr Publikum.

Nando Andreas und Melina Fuhrmann von der Formation "HonigMut". (Foto: Björn Othlinghaus)

Nando Andreas und Melina Fuhrmann von der Formation „HonigMut“. (Foto: Björn Othlinghaus)

Sie starteten traditionell mit dem Weihnachtslied „Stille Nacht“, hatten aber unter anderem auch den Song „We Are The World“ im Gepäck. „HonigMut“ feierten mit ihrem Auftritt in der Schützenhalle eine Premiere. Den Kern der Formation bildet das Singer-Songwriter-Duo Melina Fuhrmann (Gesang) und Nando Andreas (Gitarre, Gesang). Unterstützt wurden die beiden von Patrick Honzig am Cajón. Weihnachtslieder spielte die Lüdenscheider Combo nicht, dafür aber eine Auswahl ihrer selbst geschriebenen Popsongs wie „Küss mich“ oder „Lass uns schweben“.

Die John "Christmas" Band lies den Tannenbaum beben. (Foto: Björn Othlinghaus)

Die John „Christmas“ Band lies den Tannenbaum beben. (Foto: Björn Othlinghaus)

Das Publikum war begeistert und forderte eine Zugabe ein, die die Musiker mit „Wo fängt dein Himmel an“ von Philipp Poisel lieferten. Ebenfalls neu im Programm war die John „Christmas“ Band. Markus „Hardy“ Hartkopf (Gitarre, Gesang), Daniel Hartkopf (Schlagzeug, Gesang) und Ivo Rissone (Bass, Gesang) sind sonst als John Porno Band unterwegs und spielten am Sonntag ausschließlich kernig verrockte Weihnachtslieder. Den jüngeren Zuschauern machte die vergnügliche Pogo-Version von „Rudolph The Rednosed Reindeer“ oder „Let It Snow“ mit Heavy-Metal-Anleihen ganz sicher Spaß.

Musikerinnen des Versetaler Musikzuges. (Foto: Björn Othlinghaus)

Musikerinnen des Versetaler Musikzuges. (Foto: Björn Othlinghaus)

Den älteren könnte freilich der eine oder andere Song der technisch versiert aufspielenden Combo etwas zu krachend in die vorweihnachtlich-besinnliche Parade gefahren sein. Leonard Cohens „Halleluja“ beendete das dennoch erfrischende Set des Trios. Einen feierlichen Schlusspunkt setzte der Versetaler Musikzug unter der Leitung von Matthias Lipski mit vielen Standards wie dem Weihnachts-Medley „In heiliger Nacht“ und der „Petersburger Schlittenfahrt“, aber auch der „Bohemian Rhapsody“ von Queen oder einem Auszug aus dem Musical „Tanz der Vampire“.

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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