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Breddermann, Der Michi und der Sprenz und weitere Musiker rocken bei Dahlmann

(Foto: Björn Othlinghaus)
Christian Breddermann ist wie immer mit viel Freude an der Musik bei der Sache.

Das Lüdenscheider Duo Breddermann zog am 3. März 2017 mit dem Konzert „Breddermann & Special Guests“ einmal mehr viele Fans guter Live-Musik in den Saal der Lüdenscheider Gaststätte Dahlmann.

Bevor jedoch Christian Breddermann (Gesang, Cajon) und Erkan Besirlioglu (Gitarre, Gesang) mit ihren musikalischen Gästen aus der Lüdenscheider Musikszene zum Einsatz kamen, stellte sich als Support-Act eine Formation aus Duisburg vor, die ihre Musik selbst als „Schlager-Punk“ bezeichnet. Eigentlich nennen sich die beiden „Der Michi und der Sprenz“, doch da der Michi leider an diesem Abend verhindert war, nahm Paul seinen Platz ein.

Percussion-Trio mit Schülern von Christian Breddermann. (Foto: Björn Othlinghaus)

Percussion-Trio mit Schülern von Christian Breddermann. (Foto: Björn Othlinghaus)

Darüber hinaus wurde das Duo phasenweise von Martin am Cajon und Kathie am Gesangsmikro unterstützt. Mit eigenen Songs, die durch ihre frechen deutschen Texten überzeugen, bringt es das Duo seit seiner Gründung im Jahr 2013 bereits auf drei Longplayer, der letzte mit dem Titel „Besser als zuvor“ erschien bei Timezone Records (www.timezone-records.com). Mit Songs wie „Lästerschwester“ oder „Ich glaube, fühle, spüre“ kamen die Musiker gut beim Lüdenscheider Publikum an und passten bestens zum Hauptact, da sich die Duisburger ebenfalls akustisch mit Gesang, Gitarre und Cajon präsentieren. Breddermann hatten im Anschluss mit 23 Songs wieder eine gewohnt umfangreiche Setliste zusammengestellt und versprühten einmal mehr jene Energie und gute Laune, die ihnen längst eine große Fangemeinde in Lüdenscheid und Umgebung eingebracht hat.

Der Sprenz von der Duisburger Band "Der Michi und der Sprenz" war diesmal ohne den Michi, dafür aber mit Paul nach Lüdenscheid gekommen. (Foto: Björn Othlinghaus)

Der Sprenz von der Duisburger Band „Der Michi und der Sprenz“ war diesmal ohne den Michi, dafür aber mit Paul nach Lüdenscheid gekommen. (Foto: Björn Othlinghaus)

Wer bereits das gelungene zweite Heimathelden-Konzert im Dahlmann-Saal Mitte Januar erlebt hatte, kannte nicht nur den Hauptact, sondern auch viele der musikalischen Gäste. Inhaltlich servierten Christian Breddermann und Erkan Besirlioglu Rock- und Pop-Hits der 80er Jahre bis heute, denen sie mit Leidenschaft und immer bestens gelaunt ihren eigenen musikalischen Stempel aufdrückten. „Loosing My Religion“ von REM, „I Can’t Dance“ von Genesis und „Wonderwall“ von Oasis sind ebenso fester Bestandteil ihres Repertoires wie deutsche Hits, zum Beispiel „Applaus, Applaus“ (Sportfreunde Stiller) oder „Nur noch kurz die Welt retten“ (Tim Bendzko).

Erkan Besirlioglu, mit Leidenschaft an der Gitarre. (Foto: Björn Othlinghaus)

Erkan Besirlioglu, mit Leidenschaft an der Gitarre. (Foto: Björn Othlinghaus)

Dabei sind die beiden nicht nur Musiker zum Zuhören, sondern vor allem zum Mitmachen: es darf und soll gesungen, geklatscht und getanzt werden. Ferner hatten die beiden auch den einen oder anderen neu geprobten Song im Gepäck, darunter eine gelungene Akustik-Fassung von „Wovon sollen wir träumen“ der Band Frida Gold. Besuch auf der Bühne bekam das Duo zunächst von Sänger Daniel Koroma, der unter anderem „Numb“ von Linkin Park mit performte. Später wurden die beiden dann von den „Trommlers“, einer Percussion-Truppe mit Tobias Clever, Nina Springob und Martina Jütte unterstützt, allesamt Schüler von Christian Breddermann.

Julia Späinghaus von der Gruppe Ampersand. (Foto: Björn Othlinghaus)

Julia Späinghaus von der Gruppe Ampersand. (Foto: Björn Othlinghaus)

Mit Julia Späinghaus (Gesang), Björn Bergs (Gesang) und Max Jalaly (Bass) standen schließlich bei „Easy Lover“ von Phil Collins noch drei Mitglieder der erst kürzlich gegründeten Lüdenscheider Band Ampersand mit Breddermann auf der Bühne, und auch Daniel Koroma schaute bei „No Diggity“ noch einmal vorbei und rappte mit Breddermann und den Ampersand-Musikern. Als nächstes ist bei Dahlmann am Samstag, 11. März, ab 21 Uhr die Metallica-Tribute-Band Metakilla zu Gast. Weitere Infos: www.gaststaette-dahlmann.de.

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Kategorie: Dagewesen

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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