Musik, Nachgefragt
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Clipgig – Mit einem Kurzvideo auf die Bretter, die die Welt bedeuten

(Foto: Björn Othlinghaus)
FSJler Benedikt Czylwik, Marc Kostewitz von der Volksbank MK sowie Ingo Starink und Klaus Sonnabend vom Verein Kultstädte präsentierten Clipgig. (Foto: Björn Othlinghaus).

Insgesamt 13 Bands sind in diesem Jahr wieder auf der Kultbühne des Vereins Kultstädte in Zusammenarbeit mit der Volksbank und zahlreichen weiteren lokalen Partnern auf dem Lüdenscheider Stadtfest zu sehen.

Fast alle Bands sind bereits gebucht, nur ein Platz ist derzeit noch frei. Die begehrte Auftrittsmöglichkeit – insgesamt 400 Bewerbungen gingen für die Kultbühne in diesem Jahr ein – soll durch eine ganz besondere Aktion vergeben werden. „Bands, die an dem Auftritt interessiert sind und über mindestens eine halbe Stunde ausschließlich eigenes Songmaterial verfügen, können sich im Rahmen unserer Aktion ‚Clipgig‘ mit einem 30-Sekunden-Videoclip bewerben“, erklärt Klaus Sonnabend vom Verein Kultstädte. „Dabei kommt es nicht auf die professionelle Herstellung des Videos, sondern auf Originalität an“, betont Sonnabend.

Der Spaß ist das wichtigste

Der Clip kann also durchaus auch spontan mit dem Handy aufgenommen werden. Möglich dabei wäre zum Beispiel ein Probenausschnitt mit Kurzvorstellung, aber auch alle anderen guten Ideen stoßen auf offene Ohren. Der Spaß, der bei der Aufnahme rüberkommt, ist dabei das wichtigste. Der Clip kann auf www.facebook.com/clipgig direkt in die Chronik hochgeladen, aber auch per PN auf der Clipgig-Facebookseite, per Mail an kontakt@kultstaette.de oder nach Vereinbarung über Dropbox geschickt werden. Auf der Facebook-Seite von Clipgig entscheidet dann das Publikum, welcher Clip am originellsten und besten ist und den Urhebern einen Auftritt auf der Kultbühne beschert. „Die Band müsste am Samstagabend, 9. September, natürlich für den Auftritt Zeit haben“, betont Klaus Sonnabend, „und über eine halbe Stunde selbst komponiertes und getextetes Repertoire verfügen.“

Cover sind auf der Kultbühne, mit Ausnahme der am Stadtfestsonntag spielenden Big Bands, nicht gern gesehen. Die Aktion läuft ab sofort bis Mitte August 2017. Mit der Volksbank als Hauptsponsor arbeitet der Verein Kultstädte nun bereits im zweiten Jahr zusammen, so dass am Freitag auch Marc Kostewitz, Abteilungsdirektor Marketing bei der Volksbank Märkischer Kreis, bei der Vorstellung der Aktion „Clipgig“ in der Music Store Musikschule dabei war. „Wir wollen da sein, wo unsere Kunden sind, und engagieren uns aus diesem Grund jetzt auf vielfältige Weise im Bereich Multimedia“, erklärt Kostewitz.

Volksbank möchte junge Kunden ansprechen

Seit September 2016 verfügt die Volksbank Märkischer Kreis über ein Redaktionsteam, das sich ausschließlich mit Aktionen und Beteiligungen der Volksbank Märkischer Kreis rund um den Bereich Social Media beschäftigt. „Mit der Beteiligung an Formaten wie Clipgig möchten wir verstärkt unsere jungen Kunden ansprechen“, betont Kostewitz. Mit Blick auf die Kultbühne ist schließlich auch interessant, dass der Verein Kultstädte an jede auftretende Band, auch an die Gewinner-Formation des Clipgig-Wettbewerbs, eine Gage bezahlt. „Das finden wir nur fair gegenüber auftretenden Musikern, die bei unserem Konzert ja auch eine beträchtliche Leistung erbringen und unser Programm bereichern“, erklärt Sonnabend. Neben der Gewinner-Band des Clipgig-Wettbewerbs werden am Abend des 9. September 2017 zum einen viele „Local Heroes“ wie Binyo, Hazefeld, Radionative oder Otherside, aber auch überregionale Bands wie Die Lieferanten aus Münster auf der Kultbühne zu sehen und zu hören sein.

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Kategorie: Musik, Nachgefragt

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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