Film & TV, Hinterfragt
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Kult-Schrotthändler Manni Ludolf hat die Kunst für sich entdeckt

(Foto: Björn Othlinghaus)
Manni Ludolf freut sich über eine Geburtstagstorte in Mützenform von Galerist Detlev Kümmel. (Foto: Björn Othlinghaus)

Beim großen Schätzwochenende in der Galerie Kümmel in Lüdenscheid mit Händlern und Experten aus der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ hatte Galerist Detlev Kümmel, der ebenfalls in dem populären Format mit Horst Lichter als Experte auftritt, einen weiteren prominenten Gast zu Besuch.

Manfred „Manni“ Ludolf, einer der Protagonisten aus der populären Doku-Soap „Die Ludolfs – 4 Brüder auf’m Schrottplatz“, hat bereits vor neun Jahren das Malen mit Öl- und Acrylfarben für sich entdeckt. Eine große Auswahl seiner Bilder präsentierte der TV-Star nun an beiden Tagen gemeinsam mit seiner Ehefrau Jana persönlich in der Galerie, wobei die Exponate auch noch in den nächsten drei Wochen in Brügge gezeigt werden und käuflich erworben werden können.

Manni Ludolf mit seiner Frau Jana (links) sowie Anke Zacharias, Herausgeberin des Magazins "Heimatherz". (Foto: Björn Othlinghaus)

Manni Ludolf mit seiner Frau Jana (links) sowie Anke Zacharias, Herausgeberin des Magazins „Heimatherz“. (Foto: Björn Othlinghaus)

Den Kontakt zwischen Detlev Kümmel und Manni Ludolf hatte Antiquitätenhändler Walter Lehnertz aus „Bares für Rares“ angebahnt, nachdem er die Ludolfs auf ihrem neuen Firmengelände in Linden bei Hachenburg besucht hatte. Die Folgen der Erfolgsserie werden dort gedreht und nicht mehr auf dem alten Firmengelände der Ludolfs in Dernbach. „Ich nahm Manni und seine Bilder zur Art Stuttgart mit, wo sie großes Interesse weckten und sich gut verkauften“, erinnert sich Kümmel. „Ein Kunde war so begeistert, dass er an den ebenfalls ausgestellten Arbeiten von Günther Uecker und Marc Chagall vorbei direkt zu Manni Ludolf ging und auch einige Bilder von ihm erwarb.“

Für ein Gespräch hat Manni Ludolf immer Zeit. (Foto: Björn Othlinghaus)

Für ein Gespräch hat Manni Ludolf immer Zeit. (Foto: Björn Othlinghaus)

Ludolf präsentierte sich an den beiden Schätztagen als herzlicher und kommunikativer Mensch, der nicht müde wurde, über sich und seine künstlerischen Ambitionen, die seit 16 Jahren erfolgreiche Sendereihe „Die Ludolfs“ sowie seine Teilnahme an der Reality-TV-Show „Die Alm“ zu reden, aus der er 2011 als Sieger hervorging. Einen Bezug zur Kunst habe er schon immer gehabt. „Mein Onkel Hannes war Kunstmaler, und als ich in der Schule war, habe ich mit Begeisterung die Lehrer gemalt“, erinnert sich Manni Ludolf. Vor neun Jahren begann dann seine intensive Leidenschaft für die Malerei, zunächst mit Ölfarben. „Aber weil diese Farben so lange trocknen und ich ein ungeduldiger Mensch bin, schwenkte ich zum Acryl um.“ Manni freut sich, wenn die Menschen über seine Bilder reden und über das gezeigte nachdenken. Mit flinkem Strich bildet er das Leben auf dem Schrottplatz ab, porträtiert dabei immer wieder seine Brüder. Auch die charakteristische, meist grüne Pudelmütze, ohne die er selten anzutreffen ist, kommt nicht selten in seinen Werken vor.

Die Bilder von Manni Ludolf sind für einige Wochen in der Galerie Kümmel zu sehen. (Foto: Björn Othlinghaus)

Die Bilder von Manni Ludolf sind für einige Wochen in der Galerie Kümmel zu sehen. (Foto: Björn Othlinghaus)

Manche der meist kleinformatigen Bilder muten wie eine vereinfachte Version von Udo Lindenbergs Likörellen an, auf denen sich der Musiker immer wieder selbst wiedergibt und karikiert. Auch Ludolf kultiviert diese Angewohnheit und erwähnt Lindenberg oft, wenn er etwas zu seinen Bildern erzählt. Die Tatsache, dass sein Gast am 29. Juli seinen 54. Geburtstag feierte, animierte Galerist Detlev Kümmel zu einer besonderen Überraschung: einer Torte in Bommelmützenform, natürlich in grün. „Die haben wir extra vom Kaffeehaus Weßling anfertigen lassen“, erklärte der Galerist nicht ohne Stolz. Manni und Jana Ludolf freuten sich riesig über das originelle Geschenk, von dem sie gerne allen anderen, die mitfeiern wollten, ein Stück spendierten.

Auch für Björn nahm sich Manni Ludolf Zeit. (Foto: Arno Bück, MindFlash MEDIADESIGN)

Auch für Björn nahm sich Manni Ludolf Zeit. (Foto: Arno Bück, MindFlash MEDIADESIGN)

Einige von Manfred Ludolfs Bildern fanden bei den Lüdenscheidern Zuspruch und gingen an den beiden Veranstaltungstagen über die Ladentheke – schon jetzt ein schöner Erfolg für den Künstler. „Die Menschen sollen immer friedlich miteinander sein“, meint Ludolf, der derzeit an einem Kinderbuch schreibt. Jedem Gast, der beim Schätztag den Kontakt zu ihm suchte, spendete er sein markantes Lächeln, das ihn bei vielen so beliebt macht, stand für Selfies und Fotos zur Verfügung und schrieb unentwegt Autogramme. Manni ist, trotz großer Bekanntheit durch das Fernsehen, eben immer noch er selbst geblieben.

Kategorie: Film & TV, Hinterfragt

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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