Bühne, Theater
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Schauspieler Jean-Luc Bubert kommt mit T.S. Elliot-Abend ins Museum in Lüdenscheid

(Foto: Björn Othlinghaus)
Schauspieler Jean-Luc Bubert kehrt in seine Heimatstadt Lüdenscheid zurück. (Foto: Björn Othlinghaus).

An der Ausstellung „Home“ im Lüdenscheider Geschichtsmuseum sind viele kreative Menschen aus der Bergstadt beteiligt.

Der aus Lüdenscheid stammende Theater- und Filmschauspieler Jean-Luc Bubert passt gleich in zweierlei Hinsicht gut in das Konzept der Ausstellung. Zum einen leistet der Schauspieler, der in diesem Jahr unter anderem in dem neuen Film des Regisseur Jan Bonny („Tatort“), „Wintermärchen“, in der Hauptrolle auf sich aufmerksam machen wird, am Freitag, 13. April, einen interessanten und höchst kreativen Beitrag zur Ausstellung. Mit einer Performance, in deren Mittelpunkt Rezitationen aus dem über 400 Zeilen langen Gedicht „Das wüste Land“ von T.S. Elliot stehen, möchte Bubert die Ausstellung vom Ende bis zum Anfang, also in umgekehrter Reihenfolge, durchlaufen, sein Publikum, das an diesem Abend hoffentlich zahlreich erscheinen wird, im Schlepptau.

Jean-Luc Bubert mit Museumsleiter Dr. Eckhard Trox und Künstler Tom Groll, einem der Initiatoren der Home-Ausstellung im Museum Lüdenscheid. (Foto: Björn Othlinghaus)

Jean-Luc Bubert mit Museumsleiter Dr. Eckhard Trox und Künstler Tom Groll, einem der Initiatoren der Home-Ausstellung im Museum Lüdenscheid. (Foto: Björn Othlinghaus)

Aus dem Gedicht stammt auch das bekannt gewordene Zitat „April ist der grausamste Monat“ – somit passe seine Performance auch zum Datum, ist sich der Schauspieler sicher. Zur Ausstellung „Home“ passt andererseits aber auch, dass Bubert nach Lebensabschnitten in unterschiedlichen Städten wie München oder Berlin vor nicht allzu langer Zeit nach Köln gezogen ist und sich somit wieder ganz nah an seiner Heimat Lüdenscheid befindet, der er im Jahr 2000 den Rücken gekehrt hat, um als Schauspieler erfolgreich zu sein. Frisch in Köln angekommen traf er dort den Künstler Tom Groll, den er bereits kannte und der zudem einer der Initiatoren und Macher der Ausstellung „Home“ ist. Es dauerte nicht lange, bis Groll den Schauspieler dafür begeistern konnte, einen T. S. Elliot-Abend inmitten des Settings der Ausstellung umzusetzen. Bereits am Donnerstag stellten Bubert und Groll die geplante Veranstaltung gemeinsam mit Museumsleiter Dr. Eckhard Trox vor Ort vor. Bubert und Trox kennen sich ebenfalls gut – unter der Regie des damaligen Kulturhausleiters Rudolf Sparing spielten beide zusammen im Jahr 1996 in einer Aufführung von „Die lustigen Weiber von Windsor“ auf dem Gelände des Schlosses Neuenhof mit. Am Freitag, 13. April, kehrt Jean-Luc Bubert somit auch in künstlerischer Hinsicht in seine Heimat zurück und beschert den Lüdenscheidern ein ebenso spannendes wie unterhaltsames Experiment. Mit dabei ist an diesem Abend auch der Musiker Ulli Kuhn, ebenfalls ein guter Bekannter von Jean-Luc Bubert, der die Performance mit Percussion unterstützen wird. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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