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YouTuberin Nicola Ahrens hilft bei Problemen des täglichen Lebens als „KleinstadtMädchen“

(Foto: Björn Othlinghaus)
Kleinstadtmädchen Nicola Ahrens findet auf YouTube für viele Alltagssorgen eine Lösung. (Foto: Björn Othlinghaus).

Mit dem Video-Kanal YouTube beschäftigt sich Nicola Ahrens schon einige Jahre lang. Seit 2009 dreht und veröffentlicht sie Videos, doch erst 2012 wurde eine recht große und professionelle Angelegenheit daraus.

Nicolas YouTube-Kanal „KleinstadtMädchen“ hat derzeit bereits mehr als 2700 Abonnenten – ein schöner Erfolg, doch die Lüdenscheiderin hat langfristig das Ziel, noch deutlich mehr Menschen dazu zu bringen, ihren Kanal zu abonnieren. Derzeit hat Nicola Ahrens diesbezüglich sogar ein ganz konkretes Problem: wenn sie bis zum 20. Februar 2018 nicht mindestens 3000 YouTube-Abonnenten vorweisen kann, werden ihr seitens der Video-Plattform Tools und Features gestrichen! Schaut euch also in diesem Beitrag an, was die Lüdenscheiderin so treibt, und wenn es euch gefällt, unterstützt sie durch euer Abonnement! Wer sich die inzwischen sehr professionell gemachten Filme des Kleinstadtmädchens anschaut, ist in aller Regel an praktischer Lebenshilfe interessiert.

Wenn es im Leben mal nicht weitergeht, weiß das Kleinstadtmädchen Rat. (Foto: Björn Othlinghaus)

Wenn es im Leben mal nicht weitergeht, weiß das Kleinstadtmädchen Rat. (Foto: Björn Othlinghaus)

„Mein Angebot geht überwiegend in Richtung Motivation, Organisation und Herzensthemen“, erzählt Nicola. Dabei drehen sich ihre Videos vor allem um ihre eigenen Erfahrungen, thematisieren Erfolgserlebnisse, aber auch Rückschläge und erforschen, was die Ursache dafür gewesen sein könnte. In einem ihrer Clips erklärt das Kleinstadtmädchen zum Beispiel, wie befreiend es sein kann, sich von überflüssigen Dingen, die ohnehin nur Platz wegnehmen, ohne dass sie je benutzt werden, zu trennen, und ruft zur Minimalismus-Challenge auf. Wie spart man Zeit im Alltag und wie kann ein Umzug so leicht und effektiv wie möglich geplant und bewältigt werden? All dies erklärt das Kleinstadtmädchen aus der eigenen Lebenserfahrung heraus, und das auf unterhaltsame und unkomplizierte Weise. Zu den Themen „Effektives Einkaufen“ und „Erfolgreiches Organisieren“ kann der Nutzer ebenso etwas erfahren wie über bestimmte Techniken, selbstbewusster zu werden. Ernste und zudem durchaus persönliche Themen, die nicht zuletzt das eigene Leben der YouTuberin betreffen, spart sie ebenfalls nicht aus.


„Ich habe lange überlegt, ob ich einen Film über Mobbing machen sollte, da ich damit auch schon selbst schmerzliche Erfahrungen sammeln musste, aber ich habe mich dafür entschieden, um anderen von Mobbing betroffenen damit helfen zu können“, meint Nicola. Im Gegensatz zu ihren Anfängen auf YouTube, wo sie zunächst ihre Filme mit dem Handy aufnahm, hat sie ihr Angebot längst auch in optischer und grafischer Hinsicht verbessert. „Inzwischen filme ich mit einer Canon 750D-Spiegelreflex-Kamera und benutze Stativ, Fernbedienung und Scheinwerfer, um mein Büro, das als Studio fungiert, für die Aufnahmen professioneller auszuleuchten“, erzählt die YouTuberin. Ferner hat sie sich das Schnittprogramm „Premiere“ sowie die Software „After Effects“ für Animationen besorgt. Um die Nutzer zu besseren Filmen zu animieren, hält YouTube ein umfassendes Angebot an Workshops vor, das jedoch nur diejenigen kostenlos oder preisgünstig nutzen können, die bereits eine bestimmte Zahl an Abonnenten vorweisen können.

(Foto: Screenshot KleinstadtMädchen, YouTube)

(Foto: Screenshot KleinstadtMädchen, YouTube)

„Auch ich habe schon einmal solche Workshops in der YouTube-Base in Berlin besucht, die dort in die MET-Filmschool integriert ist“, erklärt Nicola Ahrens. Mit ihren rund 2700 Abonnenten kann sie jedoch nur eine bestimmte Auswahl an Workshop-Angeboten dort kostenfrei nutzen. „Die magische Schallmauer stellen in dieser Hinsicht 10.000 Abonnenten dar“, erklärt Nicola Ahrens. „Wenn diese Zahl überschritten ist, stehen dem YouTuber die attraktivsten Workshops offen.“ Diese interessieren sie auch deshalb, weil sie dort interessante neue Leute aus der Branche kennenlernen kann. Deshalb möchte sich das Kleinstadtmädchen in Zukunft noch stärker ins Zeug legen, um auch irgendwann einmal die Marke von 10.000 Abonnenten zu knacken.

(Foto Screenshot KleinstadtMädchen, YouTube)

(Foto Screenshot KleinstadtMädchen, YouTube)

Inzwischen gibt es nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland viele YouTuber, die in der Szene zu echten Stars avanciert sind – in diesem Zusammenhang nennt Nicola unter anderem Bibi von „Bibis Beauty Pallace“ sowie Julien Bam, die beide jeweils über beeindruckende vier Millionen Abonnenten verfügen. Bei allen Bestrebungen, eines Tages auch in den Olymp der YouTube-Stars aufzusteigen, hat das Kleinstadtmädchen aber immer noch den Anspruch, dass ihr Programm einen Nutzwert haben soll. „Ich könnte mir nicht vorstellen, einfach nur puren Quatsch oder Klamauk zu liefern“, betont Nicola, die im Schnitt drei Filme in der Woche produziert. Auf jeden Fall lohnt es sich, auf YouTube einmal beim KleinstadtMädchen vorbeizuschauen und sich locker präsentierte Ideen abzuholen, wie das eigene Leben einfacher, strukturierter und erfüllter gestaltet werden kann.

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Kategorie: Film & TV

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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