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Das Alternative Jugendzentrum: Von jungen Leuten, für junge Leute

(Foto: Björn Othlinghaus)
Bei der Einweihung des AJZ war Stagediving angesagt. (Foto: Björn Othlinghaus)

Shari Kowalewski, Mitglied im Team des Alternativen Jugend- und Kulturzentrums, ist erleichtert. „Fünf Jahre sind insgesamt vergangen, bis wir eröffnen konnten“, meint Shari. Die Eröffnungsfeier der neuen Jugendeinrichtung im Gebäude der Firma Bergchemie an der Alternaer Straße 23 (Innenhof) in Lüdenscheid, die vor allem mit Live-Musik satt punktete, zog mehr als 150 Jugendliche an, so dass sich die investierte Arbeit am Ende für alle Beteiligten gelohnt hat.

Wer an der Idee des neuen Alternativen Jugendzentrums mitwirkte oder mitwirkt, engagiert sich rein ehrenamtlich. Nachdem die nicht unerheblichen bürokratischen Hürden genommen waren, nahm allein die Bau- und Renovierungsphase fast eineinhalb Jahre in Anspruch, um aus dem Fabrikgebäude eine gemütliche und gut nutzbare Location zu machen.

Auch die Formation "Snareset" gab am Einweihungsabend auf der Bühne Gas. (Foto: Björn Othlinghaus)

Auch die Formation „Snareset“ gab am Einweihungsabend auf der Bühne Gas. (Foto: Björn Othlinghaus)

„Elektrik, Sanitäranlagen, einfach alles wurde von Ehrenamtlichen mit viel Energie und Herzblut eingerichtet“, schwärmt Shari Kowalewski. Vom AJZ sollen in Zukunft auch Vereine, andere Einrichtungen oder Einzelpersonen profitieren, die die Räume für Veranstaltungen jeglicher Art nutzen möchten.

Stimmung satt bei der Einweihungsparty

Schon bei der Einweihungsparty für die sehr großzügig gehaltenen Räume kam ordentlich Stimmung auf, denn auf der großen Bühne standen gleich fünf Bands aus Lüdenscheid und Umgebung, die von Hardcore über Melodic-Hardcore bis hin zum Punk-Rock vor allem die Fans harter Töne zufriedenstellten.

"Paragraph 0815" überzeugten mit Punkrock und deutschen Texten.  (Foto: Björn Othlinghaus)

„Paragraph 0815“ überzeugten mit Punkrock und deutschen Texten. (Foto: Björn Othlinghaus)

Konzerte gaben an diesem Abend die Bands „No Way Out“, „Allein der Tag“, „December Youth“, „Snareset“ und „Paragraph 08/15“. Insbesondere bei der Formation „Paragraph 0815“, die soliden Punk-Rock mit deutschen Texten servierte, wurde ausgiebig Pogo getanzt und dem Stagediving vom Bühnenrand gefrönt. Die Location, in die viele Gäste an diesem Abend auch eigenes Engagement und Energie investiert hatten, wurde bestens von den Jugendlichen angenommen. Schließlich hatte das ehrenamtliche Mitarbeiterteam für Getränke, Essen und Snacks zu moderaten Preisen gesorgt, so dass auch der kleine Hunger und Durst zwischendurch bestens gestillt werden konnte. „Wir wollen versuchen, zukünftig jedes Wochenende mindestens an einem Tag zu öffnen“, verspricht Shari Kowalewski.

Noch keine festen Öffnungszeiten

Feste Öffnungszeiten sind derzeit noch nicht möglich, vor allem, weil das Team der Einrichtung ausschließlich ehrenamtlich arbeitet. Weitere Infos, auch bezüglich der Öffnungszeiten, gibt es auf der Facebook-Seite des Alternativen Jugendzentrums.

Pogo macht Laune! (Foto: Björn Othlinghaus)

Pogo macht Laune! (Foto: Björn Othlinghaus)

Das nächste Konzert findet bereits am 19. Dezember statt und läutet stilgerecht und unüberhörbar die Weihnachtsfeiertage ein. Ab 20.30 Uhr (Einlass 20 Uhr) übernehmen dann „Malcom Rivers“, „Exposed To Noise“, „Asking For A Surprise“ und „Fighting Chance“ den musikalischen Part. Der Eintritt beträgt an diesem Abend 5 Euro.

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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