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Fußballer und Fernsehstar Eike Immel unterstützt die Tafel

(Foto: Björn Othlinghaus)
Ex-Profi-Fußballer und Fernsehstar Eike Immel (Mitte) besuchte die Tafel Schalksmühle-Halver. (Foto: Björn Othlinghaus)

Prominenter Besuch bei der Tafel Schalksmühle-Halver: Ex-Nationaltorhüter, Bundesligaspieler (Borussia Dortmund) und Fernsehstar („Ich bin ein Star, holt mich hier raus“) Eike Immel war in die Einrichtung an der Hälverstraße gekommen, um Autogramme zu geben sowie gespendete Weihnachtsgeschenkpakete für die Kunden der Tafel entgegenzunehmen und bei der Ausgabe der Waren zu helfen.

Die beiden Initiatorinnen und Vorstandsmitglieder der Tafel Schalksmühle-Halver, Erika Ostmeyer und Astrid Lehmann, freuten sich sehr, dass eine Bekannte über den Kontakt zu Immel verfügte und ihre Anfrage von Erfolg gekrönt war.

Eike Immel gab gern Autogramme und stand gerne für Gespräche mit seinen Fans zur Verfügung. (Foto: Björn Othlinghaus)

Eike Immel gab gern Autogramme und stand gerne für Gespräche mit seinen Fans zur Verfügung. (Foto: Björn Othlinghaus)

Auch die Kunden der Tafel nahmen das Angebot gerne in Anspruch, den Fußball-Star einmal live erleben zu können. Immel präsentierte sich als freundlicher Gesprächspartner, der gerne ein Autogramm mit persönlicher Widmung ausstellte und für Fotos mit seinen immer noch zahlreichen Fans zur Verfügung stand. Eike Immel kann nach eigenen Angaben sehr gut nachvollziehen, wie sich einer fühlt, der sich noch nicht mal mehr ein Frühstücksbrötchen leisten kann.

Eine Hüftarthrose ruinierte Immel beruflich und finanziell

Nach seiner aktiven Fußballer-Karriere machte er eine Ausbildung zum Fußballlehrer, doch eine Hüftarthrose, eine Krankheit, an der gerade Torhüter häufig leiden, machte ihm beruflich und eben auch finanziell einen Strich durch die Rechnung.

Auch für gemeinsame Fotos war Immel zu haben. (Foto: Björn Othlinghaus)

Auch für gemeinsame Fotos war Immel zu haben. (Foto: Björn Othlinghaus)

Solche Sorgen hat Eike Immel heute nicht mehr. Ein wenig dazu beigetragen, dass es ihm inzwischen wieder besser geht, hat sicher auch seine Teilnahme bei „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“. Ambitionen, die spätere Karriere mit dem Dschungelcamp zu puschen, hatte Immel allerdings zu keinem Zeitpunkt, wie er heute sagt. „Mir ging es nur darum, dort zu zeigen, wie ich tatsächlich bin“, betont der einstige Fußball-Profi.

Der Job im Dschungel wurde gut bezahlt

Ihm sei es damals vor allem um das Geld gegangen, denn der Job im Dschungel sei überdurchschnittlich gut bezahlt worden. „Trotzdem möchte ich die Zeit und die Erfahrungen, die ich dort gesammelt habe, auf keinen Fall missen“, stellt Immel klar.

Nach seiner Profi-Karriere gab es eine Zeit, in der es Eike Immel nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell schlecht ging. (Foto: Björn Othlinghaus)

Nach seiner Profi-Karriere gab es eine Zeit, in der es Eike Immel nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell schlecht ging. (Foto: Björn Othlinghaus)

Der Umstand, dass er selbst einmal ganz unten war, führte sicher dazu, dass Eike Immel Projekte wie die Tafel Schalksmühle-Halver mit ihrem engagierten Team sehr gerne unterstützt.

Die Tafel Schalksmühle-Halver ist auf Spenden angewiesen

Die Einrichtung kann ihre Arbeit ausschließlich mit Hilfe von Spenden verrichten, die sie sowohl in Form von Lebensmitteln als auch in finanzieller Hinsicht dringend braucht. „Wir arbeiten sehr gut mit zahlreichen Schalksmühler Einzelhändlern und Supermärkten zusammen, die uns ihre Lebensmittel zur Verfügung stellen, weil sie wissen, dass wir zum Beispiel bei der Abholung kein Chaos hinterlassen“, erklärt Erika Ostmeyer. Dennoch, betont ihr Mann Claus-Dieter, der sich ebenfalls bei der Tafel engagiert, würden allein mehr als 600 Euro im Monat an Benzinkosten verbraucht, um benötigte Lebensmittel auch von weiter her zu beziehen. Wer die Tafel finanziell unterstützen möchte, kann auf das Konto 18 56 78, BLZ 458 500 05 bei der Sparkasse Lüdenscheid spenden.

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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