Musik, Nachgefragt
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Duo HonigMut – Per Crowdfunding zur ersten EP

(Foto: Björn Othlinghaus)
HonigMut machen nicht nur tolle Musik, sondern harmonieren auch gut auf der Bühne. (Foto: Björn Othlinghaus)

„Wir wollten nicht sofort ein Album aufnehmen, sondern erst einmal live bekannt werden.“ Diesen Vorsatz setzten die beiden Musiker Melina Fuhrmann und Nando Andreas in die Tat um, nachdem sie sich im August 2015 zum Duo „HonigMut“ zusammengeschlossen hatten.

Mit Fleiß und Beharrlichkeit machten sich die beiden bei zahlreichen Gigs in größerem und kleinerem Rahmen sowohl in Lüdenscheid und Umgebung als auch deutschlandweit einen Namen. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass sich das Duo in relativ kurzer Zeit einen Bestand von derzeit zwölf selbst komponierten Songs erarbeitet hat. Hierbei handelt es sich um eingängige Popmusik mit deutschen Texten, die oft in leichter, poetischer Form die Liebe zum Thema haben, aber auch ernstere, tiefergehende Inhalte nicht aussparen.

Nach rund eineinhalb Jahren als reiner Live-Act haben sich die beiden Mittzwanziger, die nicht nur musikalisch, sondern auch privat ein Paar sind, dazu entschlossen, ihre Songs erstmals auf einer EP zu verewigen. „Viele Bekannte, Verwandte und Freunde haben uns zu dem Schritt ermutigt, die Verwirklichung dieses Traumes in Angriff zu nehmen und ein Crowdfunding-Projekt zu starten“, erzählt Melina. Auf der Plattform Startnext (www.startnext.com/honigmut) stellen die jungen Musiker ihr Vorhaben vor und hoffen darauf, bis zum Projektablauf am 19. März 2017 um 23.59 Uhr den mindestens benötigten Betrag von 6000 Euro für die Produktion ihrer ersten EP mit dem Titel „Gefühlt“ zusammenzubekommen. Auf dem Mini-Album sollen insgesamt mindestens sechs eigene Songs enthalten sein.

Melina Fuhrmann und Nando Andreas sind nicht nur musikalisch, sondern auch privat ein Paar. (Foto: Björn Othlinghaus)

Melina Fuhrmann und Nando Andreas sind nicht nur musikalisch, sondern auch privat ein Paar. (Foto: Björn Othlinghaus)

„Wir hoffen sehr, dass uns die Menschen nicht nur ideell, sondern mit Hilfe des Crowdfundings auch finanziell unterstützen, denn ohne ausreichendes Kapital wird es für uns sehr schwierig werden, das Projekt umzusetzen“, betont Melina. Die emotionale Musik von „HonigMut“ kommt von Herzen, spricht vielen Menschen aus der Seele und passt hervorragend zur derzeit sehr erfolgreichen deutschen Singer-Songwriter-Szene. Hier liegen auch die musikalischen Wurzeln und Vorbilder der beiden Lüdenscheider, die unter anderem Künstler wie Pohlmann, Philipp Poisel oder Xavier Naidoo schätzen. Für die Produktion ihrer Songs wollen Melina und Nando kompromisslos auf Qualität setzen und haben sich durch die Vermittlung des befreundeten Musikers Patrick Honzig mit dem Düsseldorfer Studio „MusicMakingPeople“ (www.musicmakingpeople.de) in Verbindung gesetzt.

Die beiden Musiker beim Heimathelden-Konzert in der Lüdenscheider Gaststätte Dahlmann. (Foto: Björn Othlinghaus)

Die beiden Musiker beim Heimathelden-Konzert in der Lüdenscheider Gaststätte Dahlmann. (Foto: Björn Othlinghaus)

Das Studio ist grundsätzlich im Werbebereich tätig, möchte sich aber zunehmend auch der Musikproduktion widmen und arbeitet unter anderem bereits mit dem bekannten Singer-Songwriter David Pfeffer zusammen, dem Gewinner der zweiten Staffel der deutschen Version der Gesangs-Castingshow X Factor. „Wir haben schon Mitte 2016 dort Probeaufnahmen gemacht und sind von der Technik und der Professionalität der Leute begeistert“, freut sich Nando. Für das Duo ist es wichtig, dass die Songs in sendetauglicher Qualität produziert werden, um sie nicht nur auf den gängigen Plattformen wie I-Tunes, Amazon oder Napster sowie auf CD verbreiten, sondern eben auch den Radiostationen anbieten zu können.

HonigMut bei einem Konzert 2015 im Ciccolina in Lüdenscheid. (Foto: Björn Othlinghaus)

HonigMut bei einem Konzert 2015 im Ciccolina in Lüdenscheid. (Foto: Björn Othlinghaus)

Die EP „Gefühlt“ wird auf jeden Fall die HonigMut-Songs „Küss mich“, „Schlafen seh’n“, „Lass uns schweben“, „Komm‘ zurück“, „Gefühle kommen und geh’n“ sowie „Siehst du mich?“ enthalten – sollte beim Crowdfunding mehr Geld erwirtschaftet werden, könnte noch der eine oder andere Song zusätzlich produziert werden. Jeder, der auf gute Musik steht, hat auf der Projektseite von Startnext die Möglichkeit, Melina und Nando im Rahmen seiner Möglichkeiten finanziell bei der Realisierung ihrer ersten EP unter die Arme zu greifen. Je nachdem, wie viel ein Unterstützer beisteuern will und kann gibt es für ihn im Fall einer Realisierung des HonigMut-Projektes 18 individuelle „Dankeschöns“, die sich nach der Höhe der finanziellen Unterstützung richten. „Wer für unser Crowdfunding-Projekt einen Beitrag leistet, hat somit nicht nur das gute Gefühl, bei einem ambitionierten Musikprojekt dabei zu sein, sondern macht sich auch selbst mit einem attraktiven Geschenk von uns eine Freude“, betont Nando.

Das gilt allerdings nur, wenn der für das Projekt angesetzte Minimalbetrag von 6.000 Euro zusammenkommt und die EP-Produktion damit finanziert werden kann. „Kommt der Betrag nicht zustande, geht das Geld auf die Konten der Spender zurück“, erklärt Nando. Schon mit kleinen Beiträgen kann ein Unterstützer tolle Geschenke abstauben – für 20 Euro gibt es zum Beispiel ein von den Künstlern signiertes Exemplar der EP „Gefühlt“ und ein 7-teiliges HonigMut-Sticker-Set – aber auch für Personen oder Firmen mit größerem Geldbeutel, die sich unter anderem für Auftritte der Musiker im Wohnzimmer oder auf der Firmenfeier interessieren, sind passende Dankeschön-Pakete dabei. Wer sich die Musik von „HonigMut“ einmal anhören möchte, findet bei Youtube reichlich Material, unter anderem Videos von einer mitgeschnittenen Session für Radio Hagen. Weitere Infos: www.honigmut.de, www.facebook.com/honigmut und www.startnext.com/honigmut.

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Kategorie: Musik, Nachgefragt

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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  1. Crowdfunding ist und bleibt eine ganz tolle Finanzierungsalternative, die genutzt werden sollte, denn auch das Interesse der finanziellen Unterstützer wächst immer weiter an.

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