Dagewesen, Musik
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Kult.Park 2017 – Eleveta, Vocuz und Punktantonio rocken im Club Eigenart

(Foto: Björn Othlinghaus)
Die Formation Eleveta aus dem Düsseldorfer Raum. (Foto: Björn Othlinghaus).

Am Samstag, 29. Juli 2017, wurde das Konzert im Rahmen des Lüdenscheider Kult.Park-Festivals vom Kulturhauspark ins Eigenart verlegt – Veranstalter Oliver Straub nahm die Gewitterwarnung für den Abend ernst.

In der Oberstadt kamen dann alle Fans der härteren Töne auf ihre Kosten. Den Einstieg machten die vier Jungs der Formation Elevator aus Düsseldorf, die eine energiegeladene Mischung aus Alternative und Pop-Punk ablieferten. Sänger Benni und seine Mit-Musiker John (Gitarre), Niels (Bass) und Phil (Schlagzeug) rockten bei druckvollen Punk-Werken wie „Scary Mary“ oder fröhlichen Nummern zum Mitsingen und Pogo-Tanzen wie „Hey Ho, Let’s Go“ ab. Mit „Nothing“ stellten sie ein Werk vor, das sie erst zum zweiten Mal auf der Bühne präsentierten und das nicht auf ihren Alben enthalten ist.

Felix Müller, Sänger der Band Vocuz aus Dortmund. (Foto: Björn Othlinghaus)

Felix Müller, Sänger der Band Vocuz aus Dortmund. (Foto: Björn Othlinghaus)

Beim leider diesmal nicht so zahlreich erschienenen Publikum kam der Song bestens an. Im Anschluss folgte mit Vocuz eine besonders hörenswerte Rock-Band aus Dortmund. Frontmann Felix Müller sowie die Musiker Fred Holthaus, Michael Hübner und Sandy Chwastek lieferten deutschsprachige Rockmusik, die meist härtere Klänge wie beim eingängigen Werk „1000 Kilometer bis zum Meer“, aber auch druckvolle Power-Balladen beinhaltete. In letztere Kategorie gehörte unter anderem das Stück „Go West“, das die Combo ebenfalls im Eigenart präsentierte und für das die Band derzeit ein Video dreht. Zum Song „Blinder Passagier“, der auf der aktuellen EP von Vocuz enthalten ist, existiert bereits ein Musikvideo auf YouTube.

Das Publikum, obgleich an diesem Abend nicht so zahlreiche erschienen, ging gut mit. (Foto: Björn Othlinghaus)

Das Publikum, obgleich an diesem Abend nicht so zahlreiche erschienen, ging gut mit. (Foto: Björn Othlinghaus)

Einen kraftvollen Abschluss der Veranstaltung bot schließlich ein Trio aus dem Odenwald. Antonio (Gitarre, Gesang), Christian (Bass) und Hans (Schlagzeug) stehen als Punktantonio für eine tanzbare Mischung aus Indie und Alternative, die im Eigenart bestens ankam. Die Musiker aus Frankfurt, Marburg und Darmstadt passten mit ihrem druckvollen, rockig gespielten Pop bestens ins Lineup des Abends, der aufgrund des Umstandes, dass die Veranstaltung im Eigenart stattfand, auch bis nach 22 Uhr andauerte.

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Kategorie: Dagewesen, Musik

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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