Dagewesen, Musik
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Mehr als 40 Jahren im Musikgeschäft – Die Pee Wee Bluesgang rockt den Dahlmann-Saal

(Foto: Björn Othlinghaus)
Thomas Hesse, die Urgewalt an der Stromgitarre. (Foto: Björn Othlinghaus).

Die Pee Wee Bluesgang ist eine der langlebigsten Blues-Rock-Bands in Deutschland.

Seit mehr als 40 Jahren sind Richard Hagel (Gesang, Maracas), Thomas Hesse (Gitarre, Gesang), Martin Siehoff (Schlagzeug) und Andreas Müller (Bass) auf deutschen und internationalen Bühnen zu sehen und zu hören, im Laufe ihrer Karriere veröffentlichten sie sage und schreibe 19 Longplayer.

Sharp DreZZed Men. (Foto: Björn Othlinghaus)

Sharp DreZZed Men. (Foto: Björn Othlinghaus)

Am Freitag, 21. April 2017, rockten die Musiker zum wiederholten mal den Saal der Gaststätte Dahlmann. Als Support-Act konnte das Publikum an diesem Abend eine Formation erleben, die mindestens ebenso kompetent auf der Bühne agiert und sich ebenfalls dem Blues-Rock, allerdings überwiegend den Songs der Combo ZZ-Top aus Houston, Texas verschrieben hat. Dementsprechend firmiert die Band, bestehend aus Udo Gersdorf (Bass), Julian Henryk Wesolowski (Schlagzeug) und Uwe Szymonczyk (Gitarre, Gesang) derzeit auch unter Sharp DreZZed Men, angelehnt an einen Song von ZZ-Top. Allerdings wird die Formation bald wieder unter ihrem ursprünglichen Namen Blues Truck unterwegs sein, unter dem sie in der Region Hagen-Hohenlimburg seit mehreren Jahrzehnten bekannt ist. Mit kompetent umgesetzten ZZ-Top-Klassikern wie „Cheap Sunglasses“, „She Loves My Automobile“ oder der Ballade „Rough Boy“ überzeugte die Formation ebenso wie mit einem Medley bekannter Blues-Rock-Songs, darunter natürlich der Klassiker „Route 66“.

Richard Hagel, Frontmann der Pee Wee Bluesgang. (Foto: Björn Othlinghaus)

Richard Hagel, Frontmann der Pee Wee Bluesgang. (Foto: Björn Othlinghaus)

Bei „Everyday I Have The Blues“ von B.B. King wartete Uwe Szymonczyk mit einem gelungenen, elegischen Gitarren-Solo auf. Auch die Pee Wee Bluesgang rockte bereits bei ihrem Opener „I’m Going Down“ von Bruce Springsteen ordentlich ab und Gitarrist Thomas Hesse zeigte ausgiebig sein Können auf der E-Gitarre. Gleiches galt für „Sunshine Of Your Love“, bei dem die Altmeister mit ihrem Publikum abgingen wie Schmidts Katze. Obwohl an diesem Abend zwar Cover bekannter Blues-Rock-Klassiker im Vordergrund standen, spielten die Pee Wees auch den einen oder anderen selbst komponierten Titel, zum Beispiel den „PeeWee Shuffle“ oder den Titel „German R&R Band“ aus ihrem aktuellen Album.

Gute Laune im Dahlmann-Saal. (Foto: Björn Othlinghaus)

Gute Laune im Dahlmann-Saal. (Foto: Björn Othlinghaus)

Bei zahlreichen Auftritten legendärer Formationen in den 70er Jahren in der Lüdenscheider Schützenhalle fungierte die Pee Wee Bluesgang als Vorgruppe, nur nicht beim berüchtigten Deep-Purple-Auftritt, der Ende 1970 mit viel Ärger und Materialschaden endete. Dennoch huldigten die Blues-Gang-Musiker der Ausnahme-Band mit dem Song „Sunshine Of Your Love“. Nachdem der Konzertabend mit dem oft gecoverten „Hey Joe“ seinen Abschluss gefunden hatte, legten die Blues-Rocker mit „24 Hours“ noch eine Zugabe nach. Bei der nächsten Veranstaltung in der Gaststätte Dahlmann heißt es für das Publikum nicht nur zuhören, sondern auch mitsingen. Am Samstag, 29. April, singt Lüdenscheid ab 20 Uhr in Lüdenscheids Event-Kneipe in der Grabenstraße die schönsten Ohrwürmer. Weitere Infos: www.gaststaette-dahlmann.de.

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Kategorie: Dagewesen, Musik

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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