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Musik der Extraklasse beim Tanz-in-den-Mai-Festival 2015

(Foto: Björn Othlinghaus)
Sängerin Melina Fuhrmann ist durch ihr Mitwirken in zahlreichen Bands längst über die Bergstadt hinaus bekannt. (Foto: Björn Othlinghaus)

Aufgrund einiger Wartungsarbeiten bei unserem Worteffekte-Youtube-Auftritt kommt der Bericht vom Tanz-in-den-Mai-Festival 2015 ein wenig spät. Trotzdem wollten wir Euch den Bericht über einige gelungene Veranstaltungen des Festivals in der Oberstadt nicht vorenthalten.

Björn war in vier Locations, darüber hinaus gab es noch in der „Neuen Heimat“ (Duo Erkan Besirlioglu und Christian Breddermann), in „Karolinas Kunst- und Musikcafé“ (Heidi Ellebrecht und Annette Anna), im „Panoptikum“ (Blues mit Thilo Vogel, Charles Chilton und Lukas Daum) sowie in der Altdeutschen Bierstube (C.A.T. Lucky Frogs) gelungene Musikveranstaltungen, die er aus Zeitgründen nicht besuchen konnte. Schon kurz nach Start der Veranstaltung passte zwischen die Besucher des Reidemeister kein Blatt Papier mehr, denn hier sorgte das Duo Dos Hombres für Stimmung.

Detlef „Poschi“ Poschmann und Jörg „Josh“ Reuter lieferten, beide mit der Akustik-Gitarre bewaffnet, klassischen Rock vom Feinsten. Zwei kraftvolle Versionen der Metallica-Klassiker „Unvorgiven“ und „Nothing Else Matters“, aber auch Kid Rocks „All Summer Long“ machten Laune. Bei ihrer Frage nach einem Wunschtitel hatten die Musiker allerdings nicht mit dem extravaganten Geschmack der Lüdenscheider gerechnet: mit „Ummagumma“ von Pink Floyd konnten sie nicht dienen. Ähnlich gut gefüllt präsentierte sich das Lönneberga, wo die Duffboyz ihren hörenswerten Gig ablieferten.

Matze "The Voice of Brühl" Voigt von den Duff Boyz rockt das Lönneberga. (Foto: Björn Othlinghaus)

Matze „The Voice of Brühl“ Voigt von den Duff Boyz rockt das Lönneberga. (Foto: Björn Othlinghaus)

Die Musiker um Frontmann Matze „The Voice of Brühl“ Voigt haben sich auf klassischen Blues und Rock spezialisiert. Den Musikfans im Lönne gefiel es, und alle feierten begeistert mit. Die gut aufgelegten Musiker klopften unter anderem mit „Knocking On Heavens Door“ an die Himmelspforte und interpretierten den 70er-Jahre-Hit „All Right Now“ von der Band Free. „Seven Nation Army“ von den White Stripes kam in einer ruppigen Version daher.

Einige der besten Musiker der Stadt bei Soultrain

Interessant, dass die Formation Soultrain im Eigenart den gleichen Song ebenfalls im Repertoire hatte, allerdings in einer völlig anderen, relaxteren Version. Die Combo, die eigens für dieses Konzert gegründet worden war, vereinte eine Auswahl der besten Musiker aus der Bergstadt und lieferte eine der musikalisch versiertesten Vorstellungen des Festivals. Während Sängerin Melina Fuhrmann gemeinsam mit Rapper Robin Etienne am Gesangsmikro stand, überzeugten Klaus Sonnabend an der Strom-Gitarre, Claus Schulte am Schlagzeug, Steven Stegnitz am Bass, Ingo Starink am Keyboard sowie Wim Wollner am Saxophon.

Nicht nur bei Dahlmann schmeckte den zahlreichen Tanz-in-den-Mai-Besuchern das Bier. (Foto: Björn Othlinghaus)

Nicht nur bei Dahlmann schmeckte den zahlreichen Tanz-in-den-Mai-Besuchern das Bier. (Foto: Björn Othlinghaus)

Eingängig und soulig lieferten die Musiker eine originelle Fassung des Pop-Songs „Barby Girl“ der dänisch-norwegischen Musikgruppe „Aqua“ ab, emotional und kraftvoll brannte sich ihre Version des 80er-Jahre-Hits „Purple Rain“ ins Gedächtnis ein, bei der Klaus Sonnabend mit einem ausuferndem Gitarrensolo Musikgenie „Prince“ Konkurrenz machte. „Get Lucky“ von Daft Punk verbreitete dagegen lässige Sommerstimmung. Im Saal der Gaststätte Dahlmann hielt schließlich der „Opa“ Einzug. Gemeint sind Raimund Naumann (Schlagzeug, Gesang), Detlef Urbanek (Bass) und Manfred Plumacher (Gitarre), die rüstigen Rocker der Formation „Opa kommt“.

Dos Hombres rockten den Reidemeister. (Foto: Björn Othlinghaus)

Dos Hombres rockten den Reidemeister. (Foto: Björn Othlinghaus)

Die Musik-Senioren aus Oberberg lösten an diesem Abend ihr Versprechen ein, keinen Song zu spielen, der jünger ist als 40 Jahre, und erfreuten ihre Fans mit Evergreens von Deep Purple, CCR, den Stones und den Beatles. Auf viel Applaus stieß auch der Country-Klassiker „Ring Of Fire“ von Johnny Cash. Somit konnten Musikfans beim ersten Tanz-in-den-Mai-Festival in der Oberstadt ein abwechslungsreiches und vielfältiges Live-Musik-Angebot erleben.

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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