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Singer-Songwriter-Konzert – Junge Musiker rocken das Lönneberga

(Foto: Björn Othlinghaus)
Das erst vor kurzer Zeit gegründete Duo „HonigMut“. (Foto: Björn Othlinghaus)

Ursprünglich wollten Melina Fuhrmann und Nando Andreas, die seit einiger Zeit das Duo „HonigMut“ bilden, nur als Zuschauer beim Singer-Songwriter-Konzert in der Bar Lönneberga in Lüdenscheid dabei sein.

Doch wenn schon mal zwei talentierte junge Musiker vor Ort sind, sollen sie auch auftreten, dachten sich die beiden Organisatoren des Konzertes Farina Kirmse und Erkan Besirlioglu. Und so wurden die beiden sofort in das Lineup der Veranstaltung eingefügt. Jeder Teilnehmer des Singer-Songwriter-Konzertes, das nach einer Veranstaltung im Mai 2015 am 27. August 2015 bereits zum zweiten Mal stattfand, absolviert ein oder zwei Sets mit je drei oder mehr Songs. Das Singer-Songwriter-Duo startete mit einem hörenswerten Cover, dem Song „9 Crimes“ von Damian Rice.

Auch Supertalent-Teilnehmer Anatoli Lang war mit von der Partie. (Foto: Björn Othlinghaus)

Auch Supertalent-Teilnehmer Anatoli Lang war mit von der Partie. (Foto: Björn Othlinghaus)

Doch die beiden Künstler überzeugten auch mit musikalischer Vielseitigkeit, und so folgte auf das melancholische Werk eine quirlige Version des Hannes-Wader-Liedes „Heute hier, morgen dort“. Mit „Küss mich“ sang Melina Fuhrmann dagegen einen romantischen eigenen Song, und auch das fröhliche „Ich will dich schlafen seh’n“ stammte aus der Feder der beiden Musiker. Für Musikfans bot der Abend im Anschluss noch viel mehr Live-Überraschungen. So bildeten zum Beispiel Sängerin Julia Späinghaus und Gitarrist Benjamin Schlanzke ein weiteres spannendes Duo.

Musiker Bülent Kirschbaum war aus Dortmund zum Konzert gekommen. (Foto: Björn Othlinghaus)

Musiker Bülent Kirschbaum war aus Dortmund zum Konzert gekommen. (Foto: Björn Othlinghaus)

Mit kraftvoller Stimme interpretierte Julia Späinghaus den Song „You’ve Got The Love“ von Florence And The Machine, dessen Text sich darum dreht, dass die Liebe bleibt, egal, wie schlecht es im Leben gerade läuft. Ferner stand John Lennons Evergreen „Imagine“ auf der Playlist des Duos.

Ein trauriges Thema hatte der Song ‚Andere Hände‘

Der traurige, aber überaus intensive Song „Andere Hände“ von Alin Coen, der vertonte Abschiedsbrief einer Mutter, die ihr Kind in einer Babyklappe abgeben muss, weil sie es nicht versorgen kann, erhielt leider in der quirlig-lauten Umgebung im „Lönneberga“ nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient hätte.

Der Schalksmühler Musiker Christian Breddermann (Mitte) feierte beim Konzert seinen Geburtstag. (Foto: Björn Othlinghaus)

Der Schalksmühler Musiker Christian Breddermann (Mitte) feierte beim Konzert seinen Geburtstag. (Foto: Björn Othlinghaus)

Eine weitere Überraschung stellte der Singer-Songwriter Bülent Kirschbaum da. Der Dortmunder war an diesem Abend allein mit seiner Gitarre gekommen, ist aber im Ruhrgebiet auch regelmäßig mit seiner Band „Hungry Wolfes“ auf der Bühne zu sehen. Der Musiker überzeugte mit einer prägnanten, kraftvollen Stimme sowie einem ebenso wütenden wie einfühlsamen und individuellen Gitarrenstil, der aufhorchen lässt.

Gitarrist Erkan Besirlioglu, Mitorganisator des Konzertes, stand gleich in zwei Konstellationen auf der Bühne: Zum einen mit seinem musikalischen Partner Christian Breddermann, der am Donnerstag seinen 29. Geburtstag feierte, zum anderen mit dem Sänger Anatoli Lang. Letzterer ist vielen Fernsehzuschauern noch durch seine erfolgreiche Teilnahme bei der Casting-Show „Supertalent“ in bester Erinnerung.

Benjamin Schlanzke und Julia Späinghaus. (Foto: Björn Othlinghaus)

Benjamin Schlanzke und Julia Späinghaus. (Foto: Björn Othlinghaus)

Er sang auf gewohnt intensive Weise unter anderem die Ballade „Dieser Moment“. Ab sofort wird das Singer-Songwriter-Konzert an jedem letzten Donnerstag im Monat ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) im Lönneberga stattfinden. Musiker, die mitmachen möchten, können sich bei Farina Kirmse (info@farinakirmse.de oder per PN auf Facebook) anmelden.

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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