Dagewesen, Musik
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Travels & Trunks – Erstklassige junge Band mit Hang zur Country-Music im Lönneberga

(Foto: Björn Othlinghaus)
Travels & Trunks bei ihrem Auftritt im Lönneberga. (Foto: Björn Othlinghaus).

Mit Travels & Trunks aus Dortmund-Hafen trat 6. April 2017 eine besondere Band in der Lüdenscheider Bar Lönneberga auf, denn die fünf jungen Musiker, die schon einmal in derselben Location zu Gast waren, spielen lupenreine Neo-Country-Music und sind deshalb wohl unter den heimischen Bands durchaus etwas besonderes.

Elemente des Folk und des Punk geben der kraftvollen und technisch versiert dargebotenen Musik eine besondere Würze und zeichnen auch ihre erste EP mit dem Titel „Jewelry Stores & Heartaches“ aus, die im Oktober letzten Jahren beim Label „Homebound Records“ erschienen ist. Die Combo trat mit Nicolas Eick (Gitarre, Lap Steel), Kristoff Pietak (Schlagzeug), Jennifer Palitza (Gesang, Tambourine) sowie Frontmann Julius Jeske (Gesang, Gitarre) fast in der Originalbesetzung auf, lediglich Bassist Jan Kemker wurde an diesem Abend durch Julian Giacomo Friedrich ersetzt.

Die insgesamt sechs Songs der EP, darunter das eingängige „Radio“ sowie das langsame und melancholische „I Will Go Straight To Heaven When I Die“, das die Combo laut Sänger Julius Jeske als Ergänzung zu den ursprünglich fünf EP-Stücken kurz vor Fertigstellung schnell noch im Treppenhaus eingespielt hatte, bildeten den Kern des kleinen, aber feinen Gigs.

Das Cover des Debüt-Albums der Band, "Jewelry Stores & Heartaches". (Artwork: Stefan Lüdemann)

Das Cover des Debüt-Albums der Band, „Jewelry Stores & Heartaches“. (Artwork: Stefan Lüdemann)

Doch auch eine gelungene Version des Don-Henley-Songs „The Boys Of Summer“ stand an diesem Abend auf der Setliste. Einmal mehr hatte das Lönneberga eine tolle, hörenswerte Band zu bieten, die ganz ohne traditionelles Country-Outfit ohne Zweifel auch eine gute Figur in einer Location in Nashville gemacht hätte. Leider war den jungen Musikern nicht der Publikumszuspruch gegönnt, den diese interessante Formation eigentlich verdient gehabt hätte.

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Kategorie: Dagewesen, Musik

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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