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„Wir trinken mit Freunden ein Bier!“ – Das Volmefest 2015

(Foto: Björn Othlinghaus)
Singen ist Leidenschaft! (Foto: Björn Othlinghaus)

Das eigentlich zweitägige, beliebte Volmefest des Gemischten Chores Wesselberg auf dem Gelände der Firma Kattwinkel in Halver-Oberbrügge fand in diesem Jahr ausschließlich am Sonntag, 25. Juli 2015, statt.

Am Vortag waren ursprünglich auch einige Chorauftritte sowie später Party- und Chartsmusik mit DJ Pascal vorgesehen, doch es stürmte so stark, dass die bereits aufgestellten Partyzelte dem Wind nicht mehr standhielten und umkippten. Darüber hinaus sorgten der anhaltende Regen sowie die kalten Temperaturen dafür, dass sich die Verantwortlichen entschieden, den ersten Teil des Volmefestes ausfallen zu lassen.

Hanno Kreft, Chorleiter beim Frauenchor Cantabile. (Foto: Björn Othlinghaus)

Hanno Kreft, Chorleiter beim Frauenchor Cantabile. (Foto: Björn Othlinghaus)

Umso schöner war es dann, als die Wesselberger am Sonntag mit Sonne und angenehmen 16 Grad belohnt wurden. Somit konnte der beliebte Frühschoppen mit zahlreichen heimischen Chören wie gewohnt stattfinden und das Veranstaltungsgelände füllte sich schnell. Da die Wesselberger überall auf dem Platz bereits mit zahlreichen organisatorischen Aufgaben ausgelastet waren, beschränkten sich die Gastgeber darauf, unter der Leitung von Chordirektorin Maidi Langebartels zur Eröffnung das Lied „Der Wanderer“ anzustimmen. Im Anschluss gaben sich die Sänger der beiden MGV’s Oberbrügge-Ehringhausen und Philomele als Chorgemeinschaft die Ehre, ebenfalls unter der Leitung von Maidi Langebartels.

Auch der eine oder andere Vierbeiner konnte sich für den Chorgesang begeistern. (Foto: Björn Othlinghaus)

Auch der eine oder andere Vierbeiner konnte sich für den Chorgesang begeistern. (Foto: Björn Othlinghaus)

Sie brachten zunächst gekonnt zwei mit „Schöne Marika“ und dem „Hammerschmiedslied“ zwei Klassiker der Chorliteratur zum Besten, bevor eine besondere Ehrung anstand: Hartmut Clever, Sänger im MGV Oberbrügge-Ehringhausen, feierte seinen Geburtstag und erhielt von seinem Sängerkollegen Horst Strieder als Präsent sein Lieblingsgetränk, eine Flasche Eierlikör.

Aus der Traube in die Tonne

Danach folgte ein Geburtstagsständchen sowie das Lied „Die Rose“, das für eine erhabene Stimmung auf dem Festgelände sorgte. Zum Abschluss machte Geburtstagskind Hartmut Clever noch auf einen wichtigen Termin aufmerksam: am Sonntag, 2. August, findet ab 13.30 Uhr im Bürgerhaus Oberbrügge der „Familienchor“ des MGV Oberbrügge-Ehringhausen statt.

Zwischen den Musikdarbietungen bleibt immer Zeit für einen Plausch. (Foto: Björn Othlinghaus)

Zwischen den Musikdarbietungen bleibt immer Zeit für einen Plausch. (Foto: Björn Othlinghaus)

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind zu der Veranstaltung, die sich bis zum 30. August immer sonntags wiederholt, herzlich eingeladen. Als nächstes boten die Sänger des MGV Union Oberrahmede eine Kostprobe ihres Könnens. Unter der Leitung von Vize-Chorleiter Horst Mandt hatten sie ebenfalls einige beliebte Klassiker mitgebracht, darunter die musikalische Empfehlung „Mach was schönes, aus diesem Tag“ sowie die Trinklieder „Aus der Traube in die Tonne“ und „Wir trinken mit Freunden ein Bier“.

Der Frauenchor Cantabile war schließlich unter der Leitung von Hanno Kreft beim Volmefest vertreten. Gewohnt schwungvoll ließen die Damen unter anderem das Lied „Shalom“ sowie eine schöne Chorfassung des Beatles-Klassikers „Let It Be“ erklingen. Ebenfalls unter den musikalischen Gästen war schließlich der MGV Wiblingwerde (Leitung: Alfia Möllmann). Passend zum guten Wetter stimmten die Sänger „Heute ist ein herrlicher Tag“ an, wobei die Chorleiterin die zahlreichen Gäste dazu animierte, tatkräftig mitzusingen, bevor die Sänger musikalische dem „Sonntagmorgen in den Bergen“ huldigten.

Der MGV Union Oberrahmede war mit Vize-Chorleiter Horst Mandt gekommen. (Foto: Björn Othlinghaus)

Der MGV Union Oberrahmede war mit Vize-Chorleiter Horst Mandt gekommen. (Foto: Björn Othlinghaus)

Neben den musikalischen Leckerbissen wurde beim Volmefest natürlich auch in kulinarischer Hinsicht einiges geboten. So konnten sich die Gäste wieder über eine umfangreiche Cafeteria mit selbst gemachten Kuchen und Torten freuen, und zur Grillwurst oder zum Nackensteak boten die Sängerinnen und Sänger den legendären, selbstgemachten Kartoffelsalat von Erika Rasener an.

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In einer Ramsch-Kiste mit Taschenbüchern wurde ich, gerade mal 10 Jahre alt, fündig. Das – wie ich im Nachhinein feststellte – inkompetenteste Film-Nachschlagewerk dieser Erde, „Das Lexikon des Science-Fiction-Films“ von Roland M. Hahn, weckte mein Interesse für bewegte Bilder. Ich „zerlas“ es völlig (und auch seine nicht weniger missratenen Nachfolger über die Genres „Fantasy“ und „Horror“). Echtes Interesse für die Pop- und Rockmusik kam dagegen erst Jahre später – mit der ersten eigenen kleinen Hifi-Anlage und der CD „The Road to Hell“ von Chris Rea.

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